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Barockhauser

Die Barockhauser bilden neben den Bürgerhausern aus dem 19. Jhd und der Villenbebaung aus den zwanziger Jahren des 20-sten Jhds die Baudominanten der Stadt. Sie stammen meistens aus dem 17-ten Jhd., werden auf älteren Grundmauern gebaut. Es handelt sich in der Regel um ein Breithaus mit Mansardendach und Giebelerkern (Humpolka, Panský dům), mit Tonnengewölbe, mächtigen steinernen Mauern und mit einem Flur oder Maßhaus (eine untere Diele, wo das Handwerk oder Geschäft ausgeübt wurden). Sie alle stehen in der durch Tišnov führenden Hauptstraße und dienten als Einkehrgasthäuser, heute sind sie schon rekonstruiert und modernisiert.

Humpolka

Humpolka Humpolka ein ehemaliges Kastell (der Name nach einem der Besitzer – Jiří Humpolecký aus Rybensko) mit dem Einkehrgasthaus „ Zum Weißen Löwen“, befand es sich am Ende mittelalterlichen Tisnovs, heute dient es noch immer seinem ursprünglichen Zweck.(Die Brünner Straße)

Panský dům

Panský dům ursprünglich ein Einkehrgasthaus, im oberen Saal fanden die Bälle Theatervorstellungen und andere gesellschaftliche Veranstalltungen statt, heute gibt es hier ein Fotoatelier. (Komenský Platz)

Zum Hans

Dvořáčkův dům ein Barockhaus mit einer interessanten Stirnwand und Bauanlage, an dem Haus werden die Bruchstücke der Fresken Sankt Martins und Sankt Georgs in ovalen Stuckrahmen angebracht, weiter gibt es hier die Gedenktafel von Dr. Jan Dvořáček (1808 – 1865), der hier geboren wurde. Er war Abgeordneter des böhmischen und mährischen Landtages und ein großer Patriot. Im unteren Teil dieses Hauses gibt es heute Fleischerei und Schnellimbiß.

Perštýn

Perštýn früher ein altes Haus mit dem Recht Bier zu brauen, mit einer Kneipe und einem Baderhandwerk, später ein Gasthaus „Zur Burg Pernstein“, es gab hier ein Kasino, es wurde hier deutsches Theater gespielt. Dieses Haus ist durch tiefe und qualitätsvolle Kellerräume bekannt, heute haben hier mehrere Firmen ihren Sitz. Es gibt hier auch die Tee-Room „Zum Daumen“.

Die Hölle

Peklo ursprünglich ein Einkehrhaus, den Namen bekam es vom Besitzer dieses Hauses am Anfang des 17-ten Jhds. Simon Höllenkind – er war Vogt seit dem Jahre 1616 in Tisnov. Später, am Anfang des 18-ten Jhds war dieses Haus berühmt als der Sitz einer Räuberbande (siehe Pechbücher der Stadt Velká Bíteš). Heute hat hier ein Geschäft mit Industrieartikel seinen Platz.

Das Haus „Zur weißen Rose“

ursprünglich ein Einkehrgasthaus, bekannt als ein Ort, wo Rekrute Abschied genommen haben, heute ein privates Wohnhaus.

Humpolka und das Haus „Zum Hans“ auf den historischen Aufnahmen:

Humpolka - stará fotografie U Jana - stará fotografie