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Merkwürdigkeiten

Kostel Die Pfarrkirche des Sankt Wenzels mit ihrem spätgotischen, 51 m hohen Turm gehört zu den wichtigsten Denkmälern auf dem Gebiet der Stadt Tisnov. Ursprünglich gotische Kirche wurde in die heutige Gestallt in den Jahren 1838 – 1839 umgebaut. Vor der Kirche haben sich die Reste der Stadtmauern mit Schießscharten erhalten.

Radnice Das Rathaus auf dem Hauptplatz im romantischen Stil wurde im Jahre 1905 umgebaut. An seinen Wänden kann man Sgraffitomalereien sehen, die verschiedene Ereignisse aus der Geschichte der Stadt darstellen. Ihr Autor ist Maler Jano Köhler.

Morový sloup Mariensäule aus Sandstein am unteren Ende des Platzes wurde vom mährischen Bildhauer Josef Břenek geschaffen. Es geschah bei der Gelegenheit des Millenniums von Glaubensboten Sankt Zyrillius und Methodus im Jahre 1863, was die Aufschrift auf der südlichen Seite beweist: "Das tausendste Jahr des Wirksamwerdens vom Christenglauben in der ganzen mährischen und böhmischen Gegend.". Auf dem Podest gibt es vier Statuen : Sankt Zyrillius, Methodus, Florian und Wenzel.

Zu anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören: Gebäude des Krankenhauses, einige Barockhäuser, moderne Bauten wie z.B. das funktionalistische Gebäude der Sparkasse, (heute die Kommerzialbank) aus dem Jahre 1933, nach dem Entwurf der Architekten Bohuslav Fuchs und Jindřich Kumpošt gebaut. Aus der funktionalistischen Periode stammt auch das im Jahre 1996 rekonstruierte Jambor Haus mit ständiger Ausstellung der Bilder vom akademischen Maler Josef Jambor (der ein Teil seines Werkes der Stadt gewidmet hat). Es gibt hier auch weitere Ausstellungsräume, in denen alljährlich kurzfristige Ausstellungen der Bildwerke stattfinden. Die Riegerstraße bietet dem Besucher den Blick auf die Villen aus der Zeit der Ersten Republik, die meisten von ihnen wurden für ein Kulturdenkmal erklärt. Es handelt sich konkret um die Villa Franke (Haus-Nr. 281), weiter um Haus-Nr. 323, 324, 331, 425 und 340.